Wasserwirtschaftsamt
Nürnberg

Wöhrder See

Ansicht Wöhrder See - Bild vergrößert sich bei Mausklick Der Wöhrder See erstreckt sich vom Stadtteil Wöhrd bis nach Mögeldorf und Erlenstegen. Bei einer Gesamtfläche von 52 ha ist er ca. 2,6 km lang und zwischen 100 und 200 m breit. Der See besteht aus zwei miteinander verbundenen Teilen: Dem Oberen Wöhrder See mit einer Länge von ca. 1400 m und dem Unteren Wöhrder See mit einer Länge von ca. 1200 m.

Mit dem Bau des Sees wurde 1968 begonnen. Der letzte Bauabschnitt am Oberen Wöhrder See wurde im Jahr 1981 fertiggestellt. Ursprünglich betrug die Tiefe des Sees bis zu 3 m, heute sind es an vielen Stellen oft nur noch 50 cm. Vor allem bei Hochwasser trägt die Pegnitz große Mengen an Sand und Schlamm in den See ein, die sich dort wegen der geringen Fließgeschwindigkeit ablagern. Rund 300 000 m³ Schlamm liegen in der Zwischenzeit auf dem Seeboden.

Der Freistaat Bayern und die Stadt Nürnberg sind sich einig, dass der See nicht verlanden darf und wieder ein vielfältig nutzbarer und attraktiver See werden soll. Mithilfe einer umfangreichen Modelluntersuchung ermitteln deshalb die Wasserbauer die Mechanismen der Schlammablagerung im See. Auf dieser Grundlage werden Maßnahmen entwickelt, die die Fließgeschwindigkeit im See, soweit notwendig, erhöhen und damit die Schlammablagerung weitgehend reduzieren.

Als Folge und in Kombination mit diesen Maßnahmen können der Freizeit- und Erholungswert des Sees ganz erheblich an Attraktivität gewinnen. Beispiele hierzu sehen Sie auf den folgenden Seiten.


(Stand: 2010)